Am Sonnabend, dem 8.
Mai versammelten sich mehrere junge Aktivisten von Westfalen-Nord um die Kameraden und Kameradinnen in Hamm und Ahlen bei einer Doppelkundgebung unter dem Motto: „Massenvernichtung ist keine Befreiung- 8.Mai wir feiern nicht!“ zu unterstützen.
Man traf sich planmäßig in Hamm am Hauptbahnhof um dort die erste Kundgebung durchzuführen. Transparente wurden ausgebreitet und Fahnen entfaltet um auf sich aufmerksam zu machen, einige interessierte Bürger lauschten den Worten von Kameraden, die in ihren Reden besonders auf die europäischen Brüder eingingen, welche in den Jahren von 1914 – 1945 ihr Leben ließen. Auch die menschenverachtenden Kriegsmethoden der Alliierten wurden anhand des Leidens, welches das deutsche Volk während des Krieges ertragen musste, den zuhörenden Passanten nahe gebracht. Mit Beendigung des letzten Redebeitrages wurde die Kundgebung durch den Versammlungsleiter aufgelöst.
Aufgrund der Kooperationsbereitschaft der Polizei und dem positiven Verlauf der Veranstaltung, welche ohne Zwischenfälle durchgeführt werden konnte, sahen die Nationalisten ihrer bevorstehenden Reise in die benachbarte Stadt Ahlen positiv entgegen. Doch die Kooperationsbereitschaft sollte schnell ein Ende finden.
Als die Aktivisten bereits den Zug um 13:15 Uhr Richtung Ahlen betreten hatten, wurde dem Anmelder der Kundgebungen vom zuständigen Einsatzleiter mitgeteilt, dass die Versammlungsteilnehmer bis 15 Uhr im Ahlener Bahnhof „pausieren sollten“ und erst dann mit der Kundgebung beginnen dürften. Aufgrund dieser Repressionen, entschlossen sich die Teilnehmer eine Spontandemonstration in Oelde anzumelden.
Als das die Systembüttel dies mitbekamen, stoppten sie den Zug in Ahlen um die Aktivisten zum Aussteigen zu bewegen, diese ließen sich jedoch nicht davon beirren und verharrten weiterhin im Zug insgesamt musste der Zug aufgrund der Polizeiwillkür 30 Minuten in Ahlen Zwangs pausieren. Als schließlich auch die wütenden unbeteiligten Bahnreisenden merkten das der Zwangsaufenthalt durch die Polizei verursacht wurde, entschlossen sich die „Ordnungshüter“ die Kundgebung nun doch schon vorzuverlegen.
So begann man auch in Ahlen damit die Transparente zu entfalten und Fahnen auszurollen. Bis auf ein kleines Häuflein von ca. 15 Gutmenschen und Jusos, die ab und zu durch unreife Zwischenrufe auffielen verlief auch diese Kundgebung ohne Zwischenfälle. Anschließen entschloss man sich noch spontan mehrere hundert Flugblätter in Hamm zu verteilen.
Danach fuhren die jungen Nationalisten in ihrer Heimatorte zurück und schauten auf einen erfolgreichen Aktionstag zurück.




