Wieder einmal trafen sich dutzende Aktivsten des nationalen Deutschlands, um über die Greultaten der angeblichen Befreier von 1945 aufzuklären. Der Frost und die starke Kälte trieb nicht viele Einwohner des beschaulichen Kurorts auf die Straßen. Doch die wenigen die Mann antraf äußerten sich durchweg positiv und sicherten uns zu sich auch im Nachhinein über das Folterlager und seine Opfer zu informieren. Im Juni 1945, vier Wochen nach dem offiziellen Kriegsende, wurde das “Wincklerbad” in Bad Nenndorf von den Briten beschlagnahmt und Anwohner im um das Bad errichteten Sperrgebiet erklärten Internierungslager enteignet und verjagt.Das “Winklerbad” selbst wurde in ein Hauptverhörzentrum umfunktioniert. Hier wurden Deutsche durch alliierte Truppen befreit von ihrer Würde, ihrer geistigen wie physischer Gesundheit und in einigen Fällen auch von ihrem Leben! Einige Anwohner, schwanken in Erinnerungen und ließen verlauten dass die Zeiten sich zwar geändert haben, dennoch ist nicht alles Gold was glänzt. Nur wenige von ihnen wussten was damals in dem Folterlager in Bad Nenndorf passiert war. Dieses ermutigte uns nun nochmehr und bestärkte uns in unserer Arbeit. Bis in die späten Abendstunden, wurden mehrere Tausend Flugblätter verteilt. Bestärkt und wohl wissend den Tag sinnvoll genutzt zu haben, beendeten wir unsere Verteilaktion bei einem Kameraden und wärmten uns mit Tee und Kaffee auf.
Von Westfalen-Nord |
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