Renten

von schriftleitung | Thema: Kritisch betrachtet, Leser schreiben!, Verschiedenes | 21. Februar 2010

Rente mit 67 ??? Nein, da muß man deutlich sagen: So nicht!
Bitte erst alle Fremdleistungen aus der Rentenversicherung herausnehmen. Dann noch einmal nachrechnen und man hat einen Überschuß in der Rentenkasse.
Weshalb dürfen noch heute Menschen mit 58 Jahren in den Vorruhestand gehen? Ein jetzt 50 jährige soll aber bis 67 arbeiten. Das bedeutet doch für den 58jährigen 9 Jahre länger Rente beziehen aber 9 Jahre weniger Beiträge zahlen (Die dann ja auch fehlen)!
Geht man von einer durchschnittlichen Lebenserwartung bei Männern von 74 Jahren aus, dann kann der heute 58 jährige als seine Rente 16 lange Jahre genießen. Ein heute 50 jähriger aber nur 7 Jahre (Und as bei 9 Jahren längerer Beitragszeit)! Der Vorruheständler muß zwar mit einer 15% geringeren Rente auskommen aber ich (53) würde sofort tauschen. Es wunder mich doch stark, daß bisher noch niemand gegen diese Ungleichbehandlung geklagt hat. Mit dem Grundgesetz kann dies nicht vereinbar sein.
Russlanddeutsche, welche nie eine müde Mark eingezahlt haben, erhalten hier die tollsten Renten aus unseren Beiträgen. Das sind Fremdleistungen, um nicht zu sagen Veruntreuung unserer Rentenbeiträge. Wer damit Aussiedler und die Wiedervereinigung finanziert, der hat natürlich kein Geld mehr für die, die eigentlich einen Anspruch darauf hätten. Diejenigen, die dieses Land aufgebaut haben, die hier ein Leben lang gearbeitet haben, werden um die Früchte ihrer Arbeit betrogen.

Von welcher Renten sollen die 400-Euro-Jobber oder die 1-Euro-Arbeitssklaven später einmal leben?

Wer so in die Rentenkasse greift (die ja den Beitragszahlern gehört) muß sich nicht wundern, wenn er jährlich bis zu 70 Mrd. Euro zuschießen muß. Ohne Fremdleistungen würde unser Rentensystem noch mit einem Überschuß arbeiten und wären wirklich sicher.

Die Politik soll endlich aufhören uns für dumm zu verkaufen!

Wieso gehen Politiker nicht mit gutem Beispiel voran. Die leben doch wie die Made im Speck. Ein paar Jahre Bundestag und man hat für den Rest des Lebens ausgesorgt. Und da man ja als Abgeordneter nicht ausgelastet ist, hat man noch ein paar Nebenjobs mit deftigem Einkommen. Natürlich ohne Interessenskonflikte und Einfluß auf Gesetze.

Wie sagt man so schön: “Dessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing”

Private Vorsorge wird uns gepredigt! Ja wovon denn noch? Wir sollen “riestern” Das lohnt aber nur für Leute mit einer Rentenerwartung die über der Grundsicherung (ca. 704 €) liegt. Wer weniger Rentenanspruch hat, kommt ja automatisch auf die Grundsicherung. Auch ohne Riester. Und wer kann sagen, was unseren drittklassigen Politikern bis dahin noch so alles einfällt um auch an dieses Geld zu kommen.