20. Okt. 2009

Am vergangenen Samstag sollte im Leipziger Stadtteil Sellershausen eine Großdemonstration unter dem Motto „Recht auf Zukunft“ stattfinden. Zum ersten Mal riefen nationale Kräfte aus dem Raum Leipzig zu dieser Veranstaltung auf. Die gute Mobilisierung im Vorfeld der Demonstration bewegte in etwa 1500 Aktivisten auf den Straßen der Revolutionsstadt für ihr „Recht auf Zukunft“ einzustehen.

Fast auf den Tag genau vor 20 Jahren begann auf den Straßen von Leipzig eine friedliche Revolution eines gescheiterten Systems und genauso sollte es auch an diesem Samstag Nachmittag sein. Nationale Bürger wollen das Recht auf ein Deutschland, das über sich selbst bestimmt. Sie wollen ein Deutschland, welches von Politikern geführt wird, die den Schutz der Deutschen und der Deutschen Nation im Vordergrund sehen, sich nicht von Brüssel wie Marionetten halten lassen und für Volksgemeinschaft, Arbeit, Gerechtigkeit und eine nationale und sozialistische Ordnung sorgen können. In diesem jetzigen Deutschland wird Globalisierung, Eurokratisierung und Zuwanderung belächelt und gut geredet. Aber wie soll in Zeiten der EU ein deutscher Bürger an die Zukunft glauben, wenn er von heute auf morgen auf der Straße sitzen kann? Ein Leben voller Ängste und Sorgen hat keine Zukunft.

Gegen 10.30 Uhr versammelten sich die ersten Aktivisten am vereinbarten Treffpunkt auf der Eisenbahnstraße in Leipzig-Sellershausen. Um 13.30 Uhr trafen dann die letzten Busse und Bahnen der anreisenden Kameraden ein und eigentlich hätte der Demonstrationszug starten können, wenn nicht das eindeutige Fehlverhalten der Polizei den Gutmenschen die Möglichkeit gelassen hätte, sich auf der unsererseits im Vorfeld angemeldeten Demonstrationsroute zu versammeln. Gegen die Wegelagerer wurde Seitens der Polizei auch in keiner Weise eingegriffen, um unser Recht durchzusetzen und die Demonstration friedlich durchzuführen. Da sich in der Menge auch zahlreiche Politiker, unteranderem der Bürgermeister, der Stadt Leipzig befanden, sahen die sogenannten „Ordnungshüter“ keinerlei Ambitionen darin, die Route zu räumen. Eine Ausweichroute konnte aufgrund der Straßenlage nicht gewählt werden.

Nach mehrstündigem Warten, wurde dann die Demonstration vom Versammlungsleiter und der Polizei aufgelöst. Da die Polizei sich nicht in der Lage fühlte die Demonstration zu starten, versuchten die Aktivisten auf eigene Faust ihren Weg zu gehen. Die berüchtigte Bereitschaftspolizeihundertschaft des Landes Sachsen zog sofort die Knüppel und Pfefferspray um gegen die Masse vorzugehen. Nach einem kurzen Knüppelhagel und mehreren verletzen Kameraden beruhigte sich die Situation wieder, allerdings waren die Aktivisten nun auf engstem Raum zusammengedrängt, so dass man Schulter an Schulter stehen musste und sich nicht bewegen konnte.
Kurz darauf ließ die Polizei verkünden, dass aus der Menge heraus Straftaten begangen worden seien und somit von jedem die Personalien festgestellt werden müssen und wegen des Verdachts auf Landfriedensbruchs ermittelt wird. Gegen 21.30 Uhr kamen die letzten Kameraden dann durch die Kontrolle. Nachdem einige bis zu 11 Stunden ohne Nahrungsmittel und ärztliche Versorgung in der Kälte standen, hatte die Polizei keinen Grund mehr gefunden anwesende Kameraden zu schikanieren, außer gegen alle Beteiligten eine mündliche Verwarnung auszusprechen, dass es bei der kleinsten Beleidigung sofort in polizeiliches Gewahrsam gehen würde.

Im Nachhinein kann man sich nur fragen, wieso eine angemeldete Demonstration nicht durchgeführt werden konnte? Offensichtlich lag es daran, dass die Polizei die Gefahren von Links völlig außer Acht gelassen hat oder sogar bewusst darüber hinweg gesehen hat. War das nun ein Zufall oder ein geplantes Politikum mit Anweisungen von den Obrigen der Stadt? Man kann darüber nur spekulieren, allerdings zeigt es uns und allen anderen Bürgern wieder einmal, dass man versucht uns das Recht auf freie Meinung zu untersagen. Das System hat den Fehler begangen sich in seinen Lügen zu verstricken und ist am Ende. Wir lassen uns das Recht auf Zukunft nicht nehmen und werden deshalb so lange auf die Straße gehen, bis wir unsere Forderungen durchsetzen können. Denn irgendwann wird der Tag kommen, an dem wir ein Deutschland mit Perspektiven aufbauen werden und alle jene, die uns den Weg dazu verbauen wollten, um Gnade flehen.

RAUS AUF DIE STRASSE KAMERADEN!! – Am 28.11 auf nach Recklinghausen – für euer „Recht auf Zukunft“

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