Mehr Soldaten, mehr Geld, mehr Training für die afghanische Armee
von Berichtverwalter | Thema: Verschiedenes | 10. Februar 2010
Mehr Soldaten, mehr Geld, mehr Training für die afghanische Armee: Das schwarz-gelbe Kabinett hat sein neues Konzept für den Bundeswehreinsatz am Hindukusch beschlossen. Mit einem straffen Zeitplan will die Regierung das Mandat nun durch das Parlament jagen.
Berlin – Die Bundesregierung hat am Dienstag ihr neues Konzept für die deutsche Afghanistan-Mission beschlossen. Das siebenseitige Papier über die Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an dem Einsatz der Schutztruppe Isaf ist eine Mischung aus militärischen und zivilen Komponenten und sieht folgende Neuheiten vor:
- Zusätzliche 850 Soldaten sollen das Bundeswehrkontingent am Hindukusch verstärken: So schnell wie möglich sollen 500 Soldaten nach Afghanistan entsendet werden, 350 weitere stehen als Reserve für außergewöhnliche Situationen bereit.
- Der Fokus soll künftig auf der Ausbildung der afghanischen Armee liegen. Die Zahl der deutschen Ausbilder soll von bisher 280 auf 1400 steigen, zudem soll die Art des Trainings verändert werden.
- Diese Maßnahmen werden allein 2010 rund 270 Millionen Euro kosten. Neben dem Militäretat soll aber auch die Aufbauhilfe auf 430 Millionen Euro fast verdoppelt werden, mit dem Geld plant Deutschland eine Entwicklungsoffensive in Nordafghanistan. Die Zahl der deutschen Polizeitrainer soll von rund 120 auf 200 erhöht werden.
Es ist schon interessant, was sich heutzutage in einem angeblichen demokratischen und rechtsstaatlichen Staat so alles durchsetzen lässt.
Krieg im Ausland, Völkerrechtswidrigkeit, alles gegen die Mehrheit der Afghanen und gegen die Mehrheit der Deutschen. Warum hat man Afghanistan denn angegriffen? Weil man glaubte, die Terroranschläge wurden von den Taliban durchgeführt .Hat dies irgendein Gericht der Welt bestätigt? Gibt es unwiderbelegbare Beweise? NEIN!!!
Fakt ist, dass der Afghanistaneinsatz rechtswidrig ist. Aber wen interessiert das schon. Es geht, wie immer um Geld und Macht.

