Seit Jahrzehnten, wenn nicht gar Jahrhunderten gilt es als schick, reif, erwachsen und besonders “cool” wenn man wie ein Schlot die giftigen Rauchschwaden einer Pfeife oder des Glimmstengels erst in die Lunge und dann in die Luft bläst.
In den 60er und 70er Jahren waren die Fernsehgesprächsrunden voll von qualmenden “hochqualifizierten Denkern” des aktuellen Tagesgeschehen aus Bildung und Politik.
In den 80ern war es das “Image” des coolen, toughen Rauhbeins, des Draufgängers und Abenteurers das Millionen Werbedoktrinierte, besonders Jugendliche, vermehrt zum nikotinsüchtigen Suchthaken werden ließ. Fernab des angestrebten Ideals werden die Konsumenten zu umweltbelästigenden, luftverpestenden, stinkenden Lappen mit oft gelben Rauchzähnen und vergilbten Nikotinfingern.
Die Vorbilder ändern sich — das Resultat ist noch immer das Gleiche, nur das die Konsumenten immer jünger und die daraus entstehenden Leiden immer bösartiger werden.
Der Einfluss des großen Bruders Amerika ist auch hier unübersehbar.
“Drogen? Nehm ich nicht. Rauschmittel sind nur was für die Schwachen, die Arbeitsscheuen, die Berufs-Hartzer, die Assis und Durchgeknallten. Mit sowas hab ich nichts zu tun! Ich trinke mir mein Bier und maln Kurzen, am Wochenende auch mal mehr und im Urlaub sowieso, aber mit Drogen hab ich nichts am Hut!” – So und ähnlich klingen die Aussagen des ein oder anderen Mitbürgers. Das ist falsch, naiv und selbsttäuschend.
Rauschmittelkonsum, Drogenmißbrauch zieht sich durch alle Stände, Millieus und Kasten. Die Labilität gegenüber Drogen ist tief im Menschen verankert und nur Menschen starken Willens und Eifer sind wahrhaftig in der Lage diesem Sog voll zu entkommen oder auch niemals hinein zu geraten.
Alkohol ist die Volksdroge Nummer eins. Jedes Jahr sterben mehr Menschen an den Folgen des Alkoholmißbrauchs als an allen anderen Drogen zusammen.
Alkohol vergiftet die Menschen – Ihren Geist, ihr Wesen, ihre Gene.
Als Genußmittel verklärt ist Alkohol gesellschaftsfähig. Alkohol gehört zum Abendessen, zum regen Miteinander, jeder Feier ob betrieblicher oder familiärer Art. Die verachtungswürdigen Massenbesäufnisse auf öffentlichen Festen wie der Wiesn, dem Schützenfeste oder dem Saufurlaub auf Mallorca kennen wir alle — leider — nur zu gut.
Wenn Du entspannen willst — trink etwas.
Wenn Du dich mal wieder aufregst, weil die Arbeit nicht mehr schmeckt — trink etwas.
Wenn Du mal wieder die Hände über den Kopf zusammenschlägst, weil Du an deine und die Zukunft deiner Kinder denkst — trink etwas.
Wenn Dir die Herren und Damen Volksvertreter mal wieder in die Tasche greifen — trink etwas.
Wenn Du Probleme hast — trink etwas.
Die Lösung für alles liegt stets so nah und ist so einfach. Die Versuchung so zuckersüß, oder bitter wie das Leben, oder vielleicht doch lieber etwas brennendes und schmerzhemmendes? Für jeden Geschmack und für jede Situation das richtige Getränk. Du mußt nur zugreifen und trinken, trinken, trinken.
Beneble Dich, deinen Geist und deinen Körper und die süße Entspannung und das Vergessen wird dich umschmeicheln.
Doch ich sage nein! Nein zu ALLEN Drogen,inklusive nein zu Tabak und NEIN ZU ALKOHOL!
Sei jeder Zeit Herr deiner Sinne, Herr deines Geistes und laß deinen freien Willen dein Handeln leiten und nicht den fiktiven, täuschenden Rausch. Sei jeder Zeit bereit alle deine geistigen und seelischen Kräfte zu bündeln und einzusetzen. Laß dich nicht einlullen und sei stark. Hebe Dich ab von der großen groben Masse der Konsumenten und Abhängingen.
Die Vorsätzlichkeit mit der Menschen zu Drogen greifen anstatt ihr Leben in den Griff zu bekommen und sich ihren Problemen — gleich welcher Art — zu stellen ist grob fahrlässig, nicht nachvollziehbar, absolut inakzeptabel !
*Wenn ich euch fallen sehe, so macht mich das nur stärker! *
GIB RAUSCHMITTELN KEINE CHANCE!




