Albert Leo Schlageter

Alber Leo Schlageter
Einst war der Name dieses Mannes in aller Munde. Sein Lebensweg und Freiheitskampf von vielen unvergessen. Doch heute künden nur noch wenige Zeugnisse von seinen ruhmreichen Taten. Aus den Lexika und Schulbüchern ist der Name Schlageter heute gänzlich verschwunden, denn für Heldenmut und Opferbereitschaft ist im heutigen Vaterland kein Platz mehr. Nur in einigen wenigen aufrechten deutschen Herzen lebt Albert Leo Schlageter in Kampf und Opfergang weiter. Doch wer war dieser Schlageter eigentlich?
Jugend und Kriegseinsatz
In Schönau im Schwarzwald (Baden) kommt Albert Leo Schlageter am 12. August 1894 als siebtes Kind einer Bauernfamilie zur Welt. Der Bauernsohn macht sein Abitur und meldet sich bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges als Freiwilliger im 76.Feldartellerieregiment für den Einsatz an der Front.
Im März 1915 rückt er an die Westfront, an der er den ganzen Krieg über – hauptsächlich in Flandern – kämpft. Mit 23 Jahren wird er Offizier und bald Führer einer eigenen Batterie. Wegen vorbildlicher Tapferkeit erhält er das Eiserne Kreuz beider Klassen. Schlageter war eine geborene Führernatur, für sich keine Schonung kennend, zurückhaltend, fast wortkarg, aber allzeit frohen Mutes. Als Vorgesetzter zeichnet er sich durch eine warmherzige Fürsorge für seine Männer aus.
Mit einer ebenso treuen Anhänglichkeit halten diese zu ihrem Chef, den sie mehr neben als über sich wissen. Als ihm einmal in Ruhestellung ein Bett zugewiesen wird, während seine Männer im Stroh schlafen müssen, lehnt er das Bett mit den Worten ab: „Ich schlafe, wo meine Männer schlafen!“ Seine Vorgesetzten bewerten ihn als hart, zuverlässig und für besonders schwierige Aufgaben geeignet.
Im Frühjahr 1918 greift der „Flandrische Tod“ auch nach Schlageter. Als Artelleriebeobachter hatte Schlagete auf einem Kirchturm Stellung bezogen, um von dort die deutschen Batterien zu leiten. Das “Auge des Gegners” wurde Ziel feindlicher Artelleriesalven, da auch der Feind um die besondere Bedeutung der Stellung wußte. Ein Volltreffer schlägt in den ohnehin schiefgeschossenen Turm ein, bringt ihn zum Einsturz und reißt Schlageter mit sich. Obwohl von seinen Kameraden totgeglaubt kommt er mit Prellungen davon, denn das Schicksal hatte noch anderes mehr mit Schlageter vor.
Nach Genesung im Lazarett kommt Schlageter wieder an die Front, wo er den Anfang der Niederlage miterleben muss. Auch Schlageters Batterie wird zurück ins Reich beordert. Die kaiserlichen Truppen konnten trotz erbittertem Widerstandes nicht länger standhalten und zogen sich kämpfend in die Heimat zurück.
Baltikum und Schlesien
Schlageter kehrt in seine ihm fremdgewordene Heimat zurück. In Freiburg läßt sich Schlageter für das Studium der Nationalökonomie eintragen. Doch Europa will keine Ruhe finden. Von Osten her tönt der Hilferuf der Balten. Die „Rote Armee“ fällt unter entsetzlichen Greueltaten in das alte deutsche Ordensland ein. Tapfer wehrt sich die deutsch-baltische Bevölkerung gegen die roten Horden. Jedoch war die baltische Landwehr zu schwach, um solch einem Feind lange standhalten zu können. Auf Veranlassung der neugebildeten Regierung organisieren sich Freiwilligenverbände; die „Freikorps“ eilten zur Hilfe. Unter anderem auch die Batterie Schlageters.
Der bolschewistische Terror wurde aus Riga und dem Baltikum hinausgetrieben. Auf Grund eines Vertragsbruchs wurde das anfangs versprochene Siedlungsland, das den Freikorpskämpfern zustand, ihnen wieder abgesprochen. Man war bemüht die Deutschen aus dem Land zu drängen. Die deutsche Regierung ruft unter dem Druck von Versailles die Truppen zurück. Einige Verbände weigern sich und bestehen auf dem Vertrag mit der lettischen Regierung. Daraufhin sperrt die deutsche Regierung jeglichen Nachschub für die Freikorpsverbände. Eine erbitterte Leidenszeit beginnt: ohne Verpflegung, ohne Sanitätsmaterial und mit zerlumpter Kleidung streifen sie hungernd und frierend durchs Land, welches sie befreit hatten, und in dem sie nun durch einen Verein von Letten, Esten und der Roten Armee bekämpft werden.
Auch das zur Hilfe geeilte Regiment Roßbach konnte nicht zum Sieg verhelfen. Die Freikorps mussten zurückweichen. Von einst 10.000 Mann erreichten nur 5800 die ostpreußische Grenze. Schlageter ging mit seiner Batterie als einer der letzten aus dem Land, in dem das über 1000 Jahre alte Deutschtum nun erlosch.
Im Jahr 1919 ruft die verräterische Regierung um Ebert die Freikorps erneut zu Hilfe. Da es im Nachkriegsdeutschland brodelt, sollen sie zur Zerschlagung der kommunistischen Aufstände herangezogen werden. Im April, als die Kämpfe gegen die kommunistische Pest noch toben, fallen die Divisionen der französischen Armee ins entmilitarisierte Rheinland ein. Es folgen Sabotageakte seitens der Freikorps, doch Unterstützung erhalten sie wenig von der Regierung und werden letztendlich von ihr aufgelöst. Sollte das der Dank des Vaterlandes sein?
Im Februar 1921 terrorisieren polnische Freischärler die Bevölkerung Oberschlesiens, mit dem Ziel der Abtretung Oberschlesiens an Polen zu erwirken. Den Freikorpsverbänden ist ein Eingreifen untersagt, sodass bereits im Frühjahr 1921 als Arbeitsgruppen und Reisende getarnte Freikorpskompanienen aufbrechen, um den Ostdeutschen zur Hilfe zu eilen.
Es kommt zu erbitterten Kämpfen und furchtbaren Greueltaten seitens der Polen. Die deutsche Regierung distanziert sich von den Freikorps und sperrt die Grenzen, um einen weiteren Zuzug von Freiwilligen zu verhindern. Die entscheidende Schlacht um den Annaberg bricht aus. Siegreich gingen die Freikorps aus dem Kampf hervor und stolz wehte am 24. Mai die schwarz-weiß-rote Fahne vom Turm der Michaelskirche.
Ein Kleinkrieg folgte mit sich nicht zurückziehenden polnischen Milizen und Franzosen. Die Kabinette der Siegermächte des 1. Weltkriegs traten zusammen und entschieden die Teilung Oberschlesiens zwischen Polen und Deutschland – entgegen dem Ergebnis der Volksabstimmung vom Anfang des Jahres 1921, in der sich 60 Prozent der Bevölkerung für Deutschland aussprachen.
Wieder, wie damals im Baltikum, forderte die deutsche Regierung die Freikorps auf, das Land zu verlassen. Angekommen an der Grenze, empfing man die Freiheitskämpfer nicht mit Dank um das Erbrachte, sondern mit Verleumdung und Hohn. Die Einheiten wurden entwaffnet und zerstreut. Schlageter zog es nach Danzig, wo ein politischer Krieg von Geheimdiensten und Spionen tobte. Hier wurde Albert Leo Schlageter als Agent für die deutsche Sache tätig.
Der letzte todesmutige Einsatz für Deutschland
Am 11. Januar 1923 fallen französische Truppen in das Ruhrgebiet, den wichtigsten Industriestandort, ein. Ähnliche Ereignisse wie im deutschen Osten spielten sich auch hier ab. Unterdrückung, Schikanen und Mord an der deutschen Zivilbevölkerung werden Alltag.
Während deutsche Kinder sterben, weil selbst die lebensnotwendigsten Nahrungsmittel fehlen, müssen für jeden französischen Besatzungsoffizier drei, für jeden französischen Besatzungssoldaten ein und für jeden von den Franzosen mitgebrachten Hund (!) ebenfalls ein Liter Vollmilch abgegeben werden. Innerhalb der ersten 19 Monate der französischen Besetzung werden 137 Deutsche ermordet und 603 – teilweise lebensgefährlich – verletzt. Separatisten wollen die Rheinlande vom Reich abtrennen.
In dieser Situation bilden sich überall im besetzten Land Gruppen von Freiheitskämpfern, die gegen die brutale Unterdrückung vorgehen. In ihren Reihen kämpfen Bergarbeiter und ehemalige Soldaten, Gewerkschafter und Freikorpsleute, Nationalisten wie patriotische Linke. An ihrer Spitze: Albert Leo Schlageter, aus Berlin herbeigeeilt, eine mühsam aufgebaute Existenz hinter sich lassend, um die Freiheit Deutschlands zu verteidigen.
Heimlich, aus all ihren Schlupflöchern in ganz Deutschland kamen sie, die Freikorpsverbände. Man trifft sich wieder, die alten Kameraden der einstigen Kompanien von Freiheitskämpfern. Schlageter – mittlerweile Mitglied der NSDAP – übernimmt die Führung der Kampftruppe im Bezirk Essen.

Französicher Soldat auf einem Kohlezug
Bei einer Besprechung über Sabotageakte gegen die französische Besatzung: „Schlageters Finger gleitet auf der Karte über die Strecke Duisburg-Düsseldorf, dort liegt die Eisenbahnbrücke bei Calcum.“ Sie, die für die französische Besatzung so wichtige Brücke, muß gesprengt werden. Über diese Strecke sollten am 16. Mai 1923 neue französische Militärtransporte anrücken, um die Ausplünderung des Ruhrgebiets weiter auszudehnen. In der Nacht läuft die Aktion an. Schlageter sprengt die Brücke. Dort würde kein geraubter Güterzug mehr deutsche Kohle nach Frankreich schleppen.
Zimmermann, ein Kamerad Schlageters, stellt am nächsten Morgen den Schaden der Sprengung fest und wird dabei verhaftet. Der Verdacht, daß der allseits bekannte Schlageter beteiligt war, liegt den Franzosen nahe. Schlageter wird ebenfalls verhaftet. Albert Leo Schlageter ließ seinen Kameraden einen Brief zukommen, in welchem er seine Leute warnte und zur Vorsicht riet. Trotz seiner misslichen persönlichen Situation, trotz Folterung und Peinigung dachte er in solch schweren Tagen hauptsächlich an seine Kameraden. Über die Frage der Person des Verrats wurde lange diskutiert, heute steht fest, daß es sich um einen gewissen Wilhelm Schneider handelte, der als Spitzel der Franzosen tätig war. Dieser Mann, dessen persönliche Verhältnisse bis heute im dunklen liegen, verriet Schlageter und seine Kameraden für einen Judaslohn von 1.600.000 Papiermark (nicht viel wert, da Inflation).
Hier offenbart sich eine tragische Eigenschaft der deutschen Geschichte. Neben dem strahlenden Helden – der niederträchtige Verräter. Auch Schlageters übrige Kameraden wurden später verhaftet und ins Düsseldorfer Gefängnis gebracht, wo sie endlose Wochen der Folter und Qual erwarteten.
Am 8. Mai 1923 beginnt die Verhandlung, der Verhandlungsraum ist bis auf den letzten Platz besetzt.
In aufrechter Haltung betreten die sieben Kameraden
1. Kaufmann Albert Leo Schlageter, Berlin,
2. Kaufmann Hans Sadowski, Essen,
3. Medizinstudent Alois Beker, Metz,
4. Schlosser Georg Werner, Potsdam,
5. Kaufmann Georg Zimmermann, Friedrichshagen,
6. Zeichner Bisping, Essen,
7. Ingenieur Karl Max Kuhlmann, Essen,
den Gerichtssaal. Nach einer kurzen Verhandlung folgt das Urteil. Die Angeklagten nehmen das Urteil mit Fassung entgegen. Schlageter zuckt bei der Verkündung des Todesurteils mit keiner Wimper. Sein Gesicht bleibt unbeweglich und fest. Nur diesen Mördern keine Schwäche zeigen, geht es ihm durch den Sinn.
Das Todesurteil erregte in der gesamten zivilisierten Welt Aufsehen. Das Internationale Rote Kreuz, der Papst, der Erzbischof von Köln, die Königin von Schweden, unzählige ganz verschiedene Kreise aus der ganzen Welt versuchten, ihren Einfluß für eine Milderung des Urteils geltend zu machen – Einfluss auf das Bluturteil, das auf deutschem Boden gegen einen Deutschen verhängt worden war, der nichts anderes getan hatte, als seinem Vaterland in dessen schwerster Not zu helfen und zu dienen.
Eine Hand voll alter Kameraden Schlageters bleibt nicht untätig. Heinz Hauenstein und seine Leute haben einen großangelegten Plan der Befreiung erarbeitet. Der Befreiungsversuch scheiterte aber schon bei den Vorbereitungen durch Eingreifen der Polizei. Albert Leo Schlageter mußte jetzt dem Tod ins Auge sehen.
Er war seit zehn Jahren an dem Umgang mit dem Tod gewöhnt. Die Granatsplitter draußen im Feld konnten sein Leben nicht auslöschen. Die Schüsse der Roten im eigenen Land hatten ihr Ziel verfehlt, doch der Steckbrief des Vaterlandes hat es endlich bewirkt, er wird auf einem Sandhaufen mit verbundenen Augen sterben. Nun hielt er kritische Rückschau auf sein Leben.
Schon damals, als er in den oberschlesischen Befreiungskampf zog, hatte er eine junge Frau, die seinen Weg kreuzte, wie in einer seherischen Vision vor seiner Liebe gewarnt: „Ich bin eine Art Landsknecht geworden. Alles, was ich noch besitze, gehört dem Vaterland. Ich stehe unter dem Zwang einer Aufgabe. Ich kann nicht anders. Du bist zart, du bist jung, du bist schön, es ist besser, wenn Albert Schlageter sein Leben nicht mit deinem verknüpft …“ - Nein, er hatte keine Empfängerin für Liebesbriefe mehr.
Aber er schrieb den Brief eines Sohnes, den ergreifenden Brief eines Mannes, wie ihn nur ein Held in der düsteren Gefängniszelle angesichts seines unabwendbaren Todes zu schreiben vermag, einen Brief, der jedem seinem deutschen Vaterland innerlich verbundenen Menschen, ob alt oder jung, das Herz aufwühlt, wenn er den Abschiedsbrief Schlageters liest.
Der Vollstreckungsbefehl des französischen Ministerpräsidenten traf um 0.30 Uhr am 26. Mai 1923 in Düsseldorf ein. Der Staatsanwalt betritt nun die Zelle und fragt Schlageter nach seinem letzten Wunsch. Schlageter bittet, einige Zeilen an seine Eltern schreiben zu dürfen. Es wird ihm genehmigt. Hier nur ein Auszug aus dem letzten Brief an seine Angehörigen, der die Stärke seiner Persönlichkeit offenbart:

Ehem. Schlageter-Denkmal auf der Golzheimer Heide bei Düsseldorf
„Es waren seit meiner Verhaftung am 7. April bis heute entsetzlich Tage. An mich konnte ich gar nicht denken. Mein Schicksal war auch Nebensache. Ich habe gehandelt aus Liebe zu Euch, aus Liebe zu meinem Vaterlande. Ich weiß dafür zu büßen. Die Größe meiner Strafe kann mich nicht schrecken noch traurig machen. Wäre ich alleine auf der Welt, wüßte ich überhaupt nicht, was es schöneres geben könnte, als für sein Vaterland zu sterben. Aber um Euch habe ich gebangt bei Tag und bei Nacht. Hätte ich Euch das ersparen können, ich wäre gern zwei- oder dreimal vor die Kugeln getreten. Bleibt weiter so tapfer. Denkt, ich bin an einer Krankheit oder sonst plötzlich gestorben, zwar ein paar Jahre früher, als zu erwarten war. Aber das kommt ja öfter vor.“
Der Freiheitsheld wird erschossen
Ein kühler Morgen umfängt den zum Sterben bereiten deutschen Soldaten. Ein Lastwagen fährt ihn hinaus auf die Golzheimer Heide. Eine Grube ist dort ausgehoben, ein weißer Pfahl steckt daneben, der Todespfahl. Der Platz ist in weitem Umkreis abgesperrt, durch Infanterie und Kavallerie. Schlageter steigt aus dem Wagen. Er reicht dem Geistlichen ruhig und fest die Hand. Augenblicke des Schweigens. Dann sagt er zu ihm mit klarer Stimme: „Grüßen Sie meine Eltern, meine Geschwister, grüßen Sie meine Freunde und mein Deutschland!“ Schlageter läßt sich ruhig an den Todespfahl führen. Er wird gefesselt. Die Sekunden dehnen sich qualvoll für die Umstehenden. Ein Sergeant befiehlt ihm hinzuknien. In Schlageter, dessen Seele schon dem Bild der Welt entrückt ist, flammt es auf. Niemals! – ihm klingt das Andreas-Hofer-Lied durch den Sinn – „Will sterben, wie ich stritt!“ Da drückt ihm der französische Sergeant von hinten die Knie durch, daß er zu Boden sinkt.
Es sind Augenblicke von so unerhörter Barbarei, daß selbst das Erschießungskommando unruhig wird. Gedämpfter Trommelwirbel – Schlageter reißt sich empor. Er kniet aufrecht – „Feuer!“ Die Salve zerreißt die Morgenstille. Der Körper sinkt zusammen. Doch noch einmal bäumt sich der arme Leib empor. Ein Offizier eilt herbei, feuert einen Pistolenschuss in seine Schläfe. Schlageter ist nun endgültig umgebracht. Der Opfertod Schlageters und seine letzten Worte „Mein Deutschland“ klangen wie ein Fanfarenruf in die Herzen aller deutschen Volksstämme von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt.
Heute befindet sich an der Stelle seiner Hinrichtung kein Denkmal mehr für Schlageter, sondern für die „Opfer des Nationalsozialismus und des Krieges“. Welch unbegreifbare Schmach und Schande wird dem deutschen Freiheitskämpfer heute zuteil.
Damals aber verwehrte nicht einmal der politische Feind Schlageter seine Anerkennung. Der jüdisch- sowjetische Politiker Karl Radek, der die Revolution in Deutschland von 1918 mit vorbereitet hatte, sprach am 20. Juni 1923 vor der Komintern folgende Worte:
„Wir sollen das Ende dieses Märtyrers des deutschen Nationalismus nicht totschweigen, wir sollen auch nicht nur mit einer Phrase darüber hinweggehen. Schlageter, der mutige Kämpfer der Gegenrevolution, verdient, daß wir als Kämpfer der Revolution ihm die Ehre erweisen, die Ehrenmännern zukommt. Wir sollen alles tun, damit Männer wie Schlageter, die bereit waren, im Interesse der Gemeinschaft in den Tod zu gehen, nicht umsonst gestorben sind, sondern einer besseren Zukunft der ganzen Menschheit erhalten bleiben!“
Diese Ehre bekommt heute Schlageter – wie viele andere Freiheitskämpfer auch- von staatlicher Seite nicht. Albert Leo Schlageter lebt aber in unseren Herzen, seine Tat und sein Schicksal sind uns Vorbild und Auftrag zugleich:
Tapfer sein, dabei anständig bleiben, selbstlos sein, und die Sache der Gemeinschaft über die eigene Person stellen.
Möge – gerade in der heutigen Zeit, wo da Vaterland lauter denn je nach deutschen Helden ruft – das deutsche Volk noch einige Schlageter mehr hervorbringen!

