5. Mrz. 2010

Bückeburg

Das Ehrenmal im Schlosspark ist geschändet worden. Bisher noch unbekannte Täter beschmierten es mit Hakenkreuzen und „Alles Nazis“-Parolen und zerstörten beziehungsweise beschädigten mit einem Bruchstein einen Teil der Sandsteininschrift sowie der Gedenktafeln. Auch zwei Stufen wurden demoliert.

Es ist eine Schande,wie die Roten mit den Ehrenmälern unserer gefallenen Soldaten umgehen.Was will man von einer Gesellschaft erwarten,die so,wie die Linken keine Kulturen pflegen.Aber schon die Politik der letzten Jahrzehnten haben gezeigt,das von Gedenken  keine Rede sein kann,ausser man wurde wieder einmal daran erinnert,wie schlimm die Nazis waren.Es packt einen die Wut,wenn man sowas liest.

Die Lumpen,welche sich über die Schändung des Denkmals freuen,soll der Teufel holen.Die Toten können sich nicht mehr wehren.Dieser Abschaum hat sich selber aus der Volksgemeinschaft der Deutschen ausgeschlossen.

Hier der ganze Bericht:

Eine Zeugin hatte am Mittwochnachmittag um 15.44 Uhr drei Jugendliche am Ehrenmal beobachtet, wie sie abwechselnd den Stein und Flaschen ans Ehrenmal warfen. Die Frau alarmierte sofort die Polizei. Allerdings bekamen die drei Jugendlichen mit, dass sie beobachtet worden waren, und flüchteten sofort über den Verbindungsweg zwischen dem Kreisel an der Georgstraße und dem Adolfinum in unbekannte Richtung. Die sofort eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg. Die Ermittlungen hat die Staatsschutzabteilung der Polizeiinspektion Nienburg-Schaumburg übernommen. Sie geht von einer politisch motivierten Straftat mit linksextremistischen Hintergrund aus und ermittelt wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie Sachbeschädigung. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 3000 Euro.

Nach den Aussagen der Zeugin soll es sich um insgesamt drei Jugendliche im Alter von etwa 14 Jahren gehandelt haben. Zwei der Täter waren schlank, Größenangaben liegen nicht vor. Einer war dunkel gekleidet und hatte einen schwarzen Rucksack dabei. Er trug eine Mütze mit einem umlaufenden hellbraunen Muster. Der zweite Täter trug eine schwarze Hose und blau-grüne, eventuell türkisfarbene Leinenturnschuhe. Nach der Täterbeschreibung eines anderen Zeugen war der dritte Täter etwa 1,80 bis 1,85 Meter groß und von schlanker Statur. Er hatte helle, kurze Haare, trug eine beige Hose und eine blaue Jacke. Dieser Zeuge schätzt die Täter auf 18 bis 23 Jahre – und damit deutlich älter ein.

Bürgermeister Reiner Brombach verurteilte die Schändung des Ehrenmals auf das Schärfste: „Wir werden das in keiner Weise hinnehmen, weder von Links- noch Rechtsextremisten.“ Dass jetzt eventuell Linksextremisten in dieser Art und Weise auftreten, zeige, dass es in Bückeburg eine Szene gebe, von der bisher nichts bekannt gewesen sei. In der Vergangenheit habe es zwar Probleme mit Rechtsradikalen gegeben, die aber gelöst werden konnten. Er werde auf jeden Fall die entsprechenden Schritte einleiten und mit Polizei und Ordnungsamt auf die Suche gehen, wie dagegen vorgegangen werden kann.

Der Denkmalplatz hatte in der Vergangenheit mehrfach für Schlagzeilen gesorgt, weil er insbesondere in den Abendstunden von Jugendlichen als Treffpunkt zu Gelagen genutzt worden und es zu Ruhestörungen gekommen war. Seitdem die Polizei dort allerdings vermehrt Streife fährt, gibt es keine Beschwerden mehr.

Das Ehrenmal ist 1922 nach einem Entwurf des Braunschweiger Künstlers Daniel Thulesius errichtet worden. Die Stirnflächen haben Nischen, in der das Wappen der Stadt Bückeburg, Stahlhelm und Lorbeerkränze sowie auf der anderen Seite ein Hubertuskreuz und Jägertschako im Gedenken an das 7. Jägerregiment zu sehen sind. Auf der Rückseite befindet sich ein flammendes Schwert. Die Beschriftung auf der Vorderseite, die jetzt die massiven Beschädigungen davontrug, trägt die Inschrift: „Den toten Helden zum Gedächtnis / Der deutschen Jugend zum Vermächtnis / Die Stadt ihren im Weltkrieg gebliebenen Söhnen / Den alten Jägern ihren gefallenen Kameraden“.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde im unteren Bereich ein weiterer Schriftzug hinzugefügt: „†1939-1945†– Den Söhnen der Stadt und den Kameraden des III. Inf. Rgt. 58“. Am Sockel erinnern zwei Tafeln an die 21. Ost-Westpreußische sowie die 121. Infanterie-Division.

Mit einem Bruchstein (im Vordergrund) beschädigten bisher unbekannte Täter das Ehrenmal im Schlosspark schwer und beschmierten es mit Hakenkreuzen und „Alles Nazis“-Parolen. Jetzt ermittelt die Staatsschutzabteilung der Polizeiinspektion.

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