Hannover / Niedersachsen: Dass es diese Meldung früh oder spät mal geben würde, dürfte kaum jemanden wirklich vom Hocker reißen. Inzwischen nicht einmal mehr, dass es nicht die Grünen sondern die Christdemokraten sind, die es fertig bringen eine Muslimin zur Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration zu ernennen. Einmal mehr stellt sich die Frage, welche Rolle das „C“ eigentlich noch im Parteinamen der CDU spielt.
Wie die Nachrichtenagentur AFP heute meldet, übernimmt damit erstmals eine so genannte „Deutsch-Türkin“ ein Ministeramt. Dabei handelt es sich um Aygül Özkan.
AFP: „Die Ernennung der 38 Jahre alten Muslimin sei ein in Deutschland bisher einmaliger Vorgang. Die Juristin ist Vize-Landesvorsitzende der CDU in Hamburg und Abgeordnete in der Bürgerschaft.
Insgesamt bildet Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) sein Landeskabinett auf vier Positionen um, die alle von seiner Partei besetzt sind. Neben der bisherigen Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann, die für Özkan ihr Amt abgibt, werden auch die Ressorts für Wissenschaft und Landwirtschaft sowie das für Schulen und Bildung zuständige Kultusministerium neu besetzt.“
Es scheint also so, als hätte man in Niedersachsen die Forderung des CDU-Kollegen aus Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, seines Zeichens Landesintegrationsminister, vom vergangenen Freitag verstanden, mehr Ausländer in Spitzenfunktionen zu heben. Uns würde nicht wundern, wenn diese eine Quoten-Türkin künftig häufiger dafür herhalten wird, um jenen „Miesmachern“ den Wind aus den Segeln nehmen zu wollen, die entgegen der offiziellen Linie in der Öffentlichkeit die Ansicht vertreten, dass es sich bei Aygül Özkans Volksgenossen um bildungsloses Subproletariat handelt.
Quelle : ( Altermedia )



