1. Aug. 2010

Der größtenteils sehr ländlich geprägte Schwarzwald besteht aus vielen verstreuten Gemeinden und wenig großen Städten. Tradition und Brauchtum werden vielerorts gepflegt.

Zum Teil werden heute noch die traditionellen Trachten getragen. Das Aussehen der Trachten variiert von Region zu Region zum Teil sehr stark. Eine der bekanntesten Schwarzwälder Trachten ist diejenige der Gemeinden Kirnbach, Reichenbach und Gutach im Kinzigtal mit dem charakteristischen Bollenhut. Unverheiratete Frauen tragen ihn mit roten „Bollen“, verheiratete mit schwarzen. Heiratsfähige Frauen tragen bisweilen vor und am Hochzeitstag eine Brautkrone, den so genannten Schäppel, dessen größte Exemplare aus der Stadt St. Georgen bis zu fünf Kilogramm schwer sind.

Bekannt ist der Schwarzwald ferner für die typischen Bauernhäuser mit ausladenden Krüppelwalmdächern, die Schwarzwälder Kirschtorte, den Schwarzwälder Schinken, den Schwarzwaldwichtel, Kirschwasser und die Kuckucksuhr.

Wissenswert sind auch der Ursprung und das Wesen der schwäbisch-alemannischen Fasnacht im Schwarzwald.

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25. Jul. 2010

Die Brandenburger Küche gilt als eher bodenständig, aber berühmt für Torten und Kuchen (beispielsweise Plinsen, Eierkuchen, Windbeutel und Klemmkuchen).

Wir haben heute ein besonderes Rezept aus Brandenburg für Mohnkuchen ausgesucht, und hoffen, dass ihr Spaß am gemeinsamen Backen und schlemmen habt. Viel Freude beim Ausprobieren und Lesen.

Mohnkuchen mit Mandeln und Rosinen

Zutaten:

500 g Mehl
1 Pk Trockenhefe oder
1 Wf Frische Hefe
125 ml Milch
100 g Zucker
1/2 TL Salz
1 St Ei
3 Tr Zitronenöl
500 g Mohn
150 g Rosinen
125 g Gehackte Mandeln
3 St Eier
200 g Zucker
125 g Flüssige Margarine
100 g Zitronat
250 ml warme Milch

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18. Jul. 2010

Ein traditionelles schlesisches Gericht

“Wer das Himmelreich nicht kennt, der hat umsonst gelebt” sagen die Schlesier. So ist das Himmelreich ein altes traditionelles schlesisches Gericht. Welche Beilage zum Himmelreich gereicht wird ist Geschmackssache. Aus diesem Grund präsentieren wir hier nur das Rezept für die Hauptspeise ohne Beilage. Wir empfehlen jedoch zu diesem traditionellen Gericht als Beilage Kartoffelklöße. [...]

11. Jul. 2010

Beziehungen und Ehen scheitern… die Geburtenrate sinkt stetig… geheiratet wird gleich gar nicht… der Mensch und somit auch die Basis Familie zerfällt… unsere Kultur und altes Wissen geht flöten… jeder macht sich verrückt und steht stets unter Strom, Geld verdienen, Überstunden im Überfluss…alles Dekadente macht sich breit.. frisst sich in die Köpfe… und keiner merkt es… es wird nur gemeckert und frustriert dahingesiecht…

Vor vielen Jahren war eine Familie noch die Basis, das Fundament einer geordneten Gesellschaft. Heute ist das leider nicht mehr so. Die allgemeinen Auflösungsstrukturen haben auch davor nicht halt gemacht. Kinder sind oft auf sich allein gestellt und erfahren nicht mehr, was es heißt Vater und Mutter zu ehren und Respekt vor ihnen zu haben. Die Eltern sind meist mit sich selbst beschäftigt, setzen ihre Sprösslinge den halben Tag vor den Fernseher oder Spielkonsole, womit diese dann vollkommen vom sozialen Leben abgeschirmt werden.

Eine Familie sollte für alle einen sicheren Hafen in dieser unsicheren Welt sein, worin jeder, Vater, Sohn, Mutter und Tochter wieder den Platz einnimmt, dem ihm die Natur zugewiesen hat. [...]

11. Jul. 2010

Es war einmal ein reicher Mann, der hatte einen Knecht, der diente ihm fleißig und redlich, war alle Morgen der erste aus dem Bett und abends der letzte hinein, und wenns eine saure Arbeit gab, wo keiner anpacken wollte, so stellte er sich immer zuerst daran. Dabei klagte er nicht, sondern war mit allem zufrieden und war immer lustig. Als sein Jahr herum war, gab ihm der Herr keinen Lohn und dachte ‘das ist das Gescheitste, so spare ich etwas und er geht mir nicht weg, sondern bleibt hübsch im Dienst.’ Der Knecht schwieg auch still, tat das zweite Jahr wie das erste seine Arbeit, und als er am Ende desselben abermals keinen Lohn bekam, ließ er sichs gefallen und blieb noch länger. Als auch das dritte Jahr herum war, bedachte sich der Herr, griff in die Tasche, holte aber nichts heraus. Da fing der Knecht endlich an und sprach ‘Herr, ich habe Euch drei Jahre redlich gedient, seid so gut und gebt mir, was mir von Rechts wegen zukommt: ich wollte fort und mich gerne weiter in der Welt umsehen.’ Da antwortete der Geizhals ‘ja, mein lieber Knecht, du hast mir unverdrossen gedient, dafür sollst du mildiglich belohnet werden,’ griff abermals in die Tasche und zählte dem Knecht drei Heller einzeln auf, ‘da hast du für jedes Jahr einen Heller, das ist ein großer und reichlicher Lohn, wie du ihn bei wenigen Herren empfangen hättest.’ Der gute Knecht, der vom Geld wenig verstand, strich sein Kapital ein und dachte ‘nun hast du vollauf in der Tasche, was willst du sorgen und dich mit schwerer Arbeit länger plagen.’ [...]



Trauermarsch Bad Nenndorf
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