Heute machten sich wieder mehrere hundert Menschen auf den Weg nach Bad Nenndorf, um dort der Opfer alliierter Kriegs- und Nachkriegsverbrechen zu gedenken. In diesem Jahr war die Resonanz auf unserem Aufruf groß und über 1000 Menschen kamen in die niedersächsische Kurstadt.
Auch in diesem Jahr wollten Polizeieinsatzleitung und Landkreis den friedliche Ablauf behindern. Es war also wieder eine Selbstverständlichkeit nach Möglichkeiten zu suchen, wie man den Trauermarsch stören könne. So nutzte man den Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes dahingehend, der Versammlungsleitung erst am Versammlungsort weitere Auflagen präsentieren zu können. Um den Beginn der Versammlung zu verzögern wurden Ordner willkürlich abgelehnt, auch wurden alle Versammlungsteilnehmer erneut in rechtswidrigen Vorabkontrollen durchsucht. Beabsichtigt hatte man damit, dass mit dieser Maßnahme beim unbeteiligten Zuschauer ein falsches Bild erzeugt werden sollte. Aber wir sind diese immer wiederkehrenden Frechheiten langsam gewohnt und haben gelernt uns darauf einzustellen. [...]
















