Wo Recht zu Unrecht wird, wird der Widerstand zur Pflicht.
Ein sehr zutreffendes Zitat, dessen Sinn es ist, das Unrecht beim Namen zu nennen, und sein Recht auf Widerstand, Aufklärung und des Hinterfragens wahrzunehmen. So auch geschehen in Steinheim. (Kreis Höxter).
Nachdem die Straftaten und Gewaltdelikte in Steinheim in den letzten Jahren enorm zugenommen haben, der Bürger sich nicht mehr sicher fühlen kann, haben wir, die Fk-Höxter das Problem beim Namen genannt und dem Bürgermeister Joachim Franzke einen Brief zukommen lassen. Der Inhalt des Schreibens wurde bereits veröffentlicht und kann weiter unten gelesen werden.
Wochenlang warteten wir auf eine Antwort. Vergebens. Wir gingen also einen Schritt weiter. Ein Flugblatt wurde angefertigt, und zu Tausenden verteilt. Auch das Flugblatt kann weiter unten eingesehen werden.
Nun sah sich der Bürgermeister im Zugzwang. Er lud uns also zu einem Gespräch ins Rathaus ein. An dem Gespräch haben zwei Aktivisten, der Bürgermeister und ein Vertreter des Ordnungsamtes teilgenommen. Das Ergebnis der Unterhaltung war ernüchternd. Wir sprachen Ihn auf die Probleme an, allerdings so schien es uns, hat Herr Franzke eher versucht, sich herauszureden, als konstruktiven Ideen gehör zu schenken. Zwar wurden unsere Forderungen angehört, aber dann doch gekonnt ignoriert. Wir schlugen vor, einen Leserbrief in der Lokalpresse zu veröffentlichen, um die Bürger auf die Missstände aufmerksam zu machen und Sie zur Obacht aufzurufen. Die Volksgemeinschaft so zu stärken, und ein friedliches Miteinander voran zu treiben.
Im Bezug auf die Rudelbildung von meist passdeutschen Jugendlichen an öffentlichen Plätzen, wie z.b. die Parkplätze des Rewemarktes, schlugen wir vor Warntafeln aufzustellen. Die Warnung auf den Tafeln ist unmissverständlich: „Betreten nach Ladenschluss verboten. Zuwiderhandlungen werden mit Bußgeldern geahndet.“ Anlass für diese Forderung ist die Tatsache, dass es vermehrt zu Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber junger Frauen gekommen ist. Diese waren auf dem Weg zu Arbeit. Mit Hilfe vom Ordnungsamt, und einem Gespräch mit den Filialleitern der verschiedenen Supermärkte, wäre solch eine Vereinbarung sicherlich durchsetzbar. Weiter zogen wir in Erwägung, einen Nachmittagsspaziergang durch die Stadt Steinheim zu organisieren. Hierbei wäre jeder Bürger aufgefordert daran teilzunehmen und ein klares Zeichen gegen Gewalt zu setzen.
So weit so gut. Nun die Kehrseite der Goldmedaille. Auf keine unserer Forderungen erhielten wir eine klar zu deutende Antwort. Allerdings sicherte uns der Bürgermeister zu, die Zusammenarbeit mit uns zu intensivieren und sprach uns sein vollstes Verständnis aus. Am 26. Februar ist ein weiteres Treffen geplant. Bei dem nicht nur Herr Franzke, sondern auch Vertreter anderer Parteien sowie Kirche und der Gewerkschaftsvorsitzende der Kreispolizei Höxter teilnimmt. Auch dieses Treffen werden wir wahrnehmen, um unsere Forderungen vorzutragen und unmissverständlich klar zu machen, dass es der Bürger ist um den es geht. Es geht nicht um Machtinteressen oder verfeindete Lager. Nein! Es geht um die Sicherheit aller Steinheimer, sowie die Stärkung der Volksgemeinschaft!
Wir für unseren Teil bewerten die bisher erbrachten Ergebnisse als unbefriedigend. Die Parole lautet: „Taten statt Worte!“. Wir werden also alles in unserer Macht Stehende tun, um die Bedürfnisse der Bürger, der Stadt Steinheim zu vertreten. Das bevorstehende Treffen wird zeigen, wie viel die Etablierten bereit sind zu unternehmen, um die Stadt Steinheim ein Stück weit sicherer zu machen. Wir geben uns mit nicht weniger zufrieden als all unsere Forderungen durchzusetzen. Sollte dieses nicht geschehen, stehen wir als Volksgemeinschaft selbst in der Pflicht, um Steinheims Straßen wieder begehbar zu machen.




