Wer an die Polizei denkt, geht davon aus, dass es sich dabei um den sog. “Freund und Helfer” handelt. Im Fall der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg muss von dieser Annahme jedoch Abstand genommen werden, denn dort ist noch immer ein mutmaßlicher Vergewaltiger im Dienst!
Zwei Polizisten stehen unter Verdacht die Funktion des Täters bei einer Vergewaltigung übernommen zu haben. Scheinbar verliert der Diensstellenleiter Frank Kreykenbohm(siehe links), welcher bereits beim Trauermarsch Bad Nenndorf mit der Aufgabe des Einsatzleiters sichtlich überfordert war(wir berichteten), nun komplett die Kontrolle über seinen Aufgabenbereich und die ihm untergeordneten Beamten…
Wie kann es sein, dass wenn zwei Beamte unter Verdacht stehen aktiv an einer Vergewaltigung beteiligt gewesen zu sein, nur ein Beamter vom Dienst vorrübergehend suspendiert wird? Es ist beängstigend, dass ein weiterer Verdächtiger weiter uniformiert im Dienst unterwegs ist und den Bürger vor Verbrechen schützen soll. Dieser Zustand ist in keinem Fall hinnehmbar.Wir fordern an dieser Stelle die sofortige Suspendierung des zweiten Verdächtigen und eine öffentliche Bekanntgabe, um welche Beamten es sich handelt, damit der Bürger informiert ist!
An dieser Stelle möchten wir unseren Lesern einen Artikel aus dem Weser-Kurier vom 29.09.2009 zur Verfügung stellen. Dabei weisen wir darauf hin, dass es keinen Unterschied für das Opfer macht, ob der Täter mit oder ohne Uniform vergewaltigt. Scheinbar ist hier der Weser-Kurier der Meinung, dass es dabei Unterschiede gäbe.
Vergewaltigung: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen zwei PolizistenVerden. Die Staatsanwaltschaft Verden ermittelt gegen zwei Polizisten der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg wegen des Verdachts der Vergewaltigung. Das bestätigte Sprecherin Silke Streichsbier am Dienstag. Einer der Beamten sei vom Dienst suspendiert worden. Bisher habe sich der Verdacht allerdings nicht bestätigt.
Das Verfahren sei aber noch nichts abgeschlossen, sagte Streichsbier weiter. Den beiden Polizisten wird vorgeworfen, jemanden vergewaltigt zu haben. Das soll allerdings außerhalb der Dienstzeiten passiert sein. (Quelle: Weser-Kurier vom 29.09.2009)



