26. Aug. 2009

In nur wenigen Tagen kam es in Rinteln (Landkreis Schaumburg) zu zwei brutalen Überfällen.

Weiter müssen die Rintelner Bürger in Angst und Schrecken leben, denn m Bezug auf die auffällige Brutalität und das fehlende Tatmotiv heißt es seitens der Polizei: „Es hätte jeden treffen können.“ – Während die Polizei nicht nur rat-, sondern auch tatenlos blieb, haben verängstigte Bürger hilfesuchend mit uns Kontakt aufgenommen.

In einem Schreiben eines Rintelner Bürgers heißt es:

„Bald werden wir uns wieder selbst auf die Lauer legen müssen, wenn die Polizei nichts gegen diese Vandalen unternimmt. […] Damit Rinteln wieder sicher ist, müssen wir das Gesetz wohl erst selbst in die Hand nehmen.“

In diesem Zusammenhang können wir mitteilen, dass bereits erste Gespräche mit besorgen Bürgern stattgefunden haben. Wir werden den deutschen Bürger so gut es geht unterstützen, notfalls auch selbst in Rinteln verstärkt Präsenz zeigen.

Damit sich der interessierte Leser von außerhalt ein Bild von den Geschehnissen machen kann, möchten wir auch aus den regionalen Medien  zitieren:

Fall 1:

Am Donnerstag gegen 23 Uhr ist auf der Weserbrücke ein 48-jähriger Radfahrer grundlos von einer Bande von sechs Jugendlichen zusammengeschlagen worden. Der Rintelner musste mit einer Nasenfraktur und schweren Prellungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der 48-Jährige war mit seinem Fahrrad gerade auf dem Nachhauseweg in die Nordstadt, als ihm sechs Jugendliche auf der Weserbrücke den Weg versperrten. Die Jugendlichen waren vermutlich auf dem Weg in die Innenstadt. Er habe kurz geklingelt, um auf sich aufmerksam zu machen, schilderte der Mann später der Polizei, da hätten die Jugendlichen sofort und ohne jede Vorwarnung zugeschlagen. Der Mann hat sich dann verletzt weitergeschleppt, bis ihn zwei Bekannte gefunden und seine Einlieferung ins Krankenhaus veranlasst haben. (Quelle: Schaumburger Zeitung vom 20.08.2009: Jugendliche prügeln Radfahrer krankenhausreif)

Fall 2:

„Der Angriff traf den jungen Rintelner am Samstagabend wie aus heiterem Himmel. Mit seinem Fahrrad war der 33-Jährige um kurz vor 23 Uhr von der Straße „In der Kunterschaft“ in die Parkanlage des Blumenwalls abgebogen, um zur Straße Blumenwall zu gelangen.

Hinter einem Gebüsch an der Graft lauerte ihm der erste der drei Angreifer auf: Ohne jede Vorwarnung stürzte sich ein offenbar junger Mann auf den Radfahrer, trat wortlos auf ihn ein, erwischte ihn am Hüftknochen und kippte den Rintelner mitsamt Fahrrad um. Dann waren auch schon die beiden Komplizen des Angreifers zur Stelle: Zu dritt traten die vermutlich jungen Männer auf ihr am Boden liegendes Opfer ein, verletzten den 33-Jährigen dabei im Gesicht, am Rücken und an den Schultern. Nach wenigen Augenblicken war der brutale Überfall vorbei: Unerkannt flüchteten die drei Männer – ohne während des gesamten Angriffs auch nur ein einziges Wort gesagt zu haben. Und ohne den 33-Jährigen nach Wertsachen abgesucht zu haben: Das Portemonnaie des Rintelners blieb unangetastet.

Der Rintelner trug durch den brutalen Überfall Prellungen am Rücken und an der rechten Schulter davon, außerdem erlitt er Schürfwunden im Gesicht, auch seine Zähne wurden durch die Tritte in Mitleidenschaft gezogen. Der 33-Jährige konnte sich jedoch noch aus eigener Kraft am Samstagabend nach Hause retten [...]“ (Quelle: Schaumburger Zeitung vom 23.08.2009: Brutaler Überfall: Rintelner vom Rad getreten)

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