AUGUSTDORF Schlegel soll weiteren Sand abgraben dürfen Fachausschuss stimmt Antrag auch mit Blick auf Gewerbesteuereinnahmen zu
von schriftleitung | Thema: Verschiedenes | 20. Februar 2010
Lippische Landes-zeitung berichtet:
Der Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt hat dem Antrag der Firma Schlegel auf Erweiterung des Abgrabungsbereiches zugestimmt. Diese möchte auf weiteren vier Hektar in den nächsten acht Jahren Quarzsand abbauen.
Die Firma Schlegel rückt mit dem Abbau bis auf 85 Meter an die Bebauung des Hermann-Löns-Weges heran. Lärmschutzwälle und Zäune sollen zum Schutz der Bürger und Kinder errichtet werden. Die Abgrabung des Quarzsandes soll frühestens in einem Jahr beginnen und bis zu acht Jahre dauern. Dabei wird bis in eine Tiefe von 20 Metern vorgedrungen.
Die ersten Bürger haben bereits gegen den Abbau protestiert. Die Anwohner würden erheblich höhere Lärmemission ausgesetzt sein und auch ein Lärmschutzzaun könnte dies nicht verhindern.
Außerdem nisten in dem Abbaugebiet seltene Vogelarten wie zum Beispiel das Sommergoldhähnchen und der Wanderfalke, deren Lebensraum dadurch zerstört wird.
Aber das Schlimmste ist: durch den Abbau nah an diesem Wohngebiet ist auch eine direkte Gefährdung der Anwohner durch Erdrutsche gegeben.
Bereits im Jahr 2009 ist ein Wohngebiet in Nachterstedt (Sachsen-Anhalt) betroffen gewesen, dabei ist ein altes Tagebaugebiet abgerutscht und hat mehrere Häuser mit in die Tiefe gerissen, wodurch vier Menschen ums Leben kamen.
Der Tagebau in Nachterstedt war zwar ein ganz anderer Maßstab aber auszuschließen ist ein Erdrutsch in Augustdorf nicht.
Und die Politiker setzen die Anwohner nur aus einem Grund dieser Gefahr aus: Geld!!!
Sie sind nur auf Profit aus und kümmern sich dabei nicht um das Wohl der Bevölkerung, obwohl sie diese eigentlich vertreten sollten.
Deshalb fordern wir einen Nationalen Sozialismus, in dem das Wohl des Volkes im Fordergrund steht und nicht die Profitmaximierung.

