Am 16. Dez. 09 auf zum Gedenk- und Protestmarsch nach Siegen!

von Westfalen-Nord | Thema: Demohinweise | 13. Dezember 2009

16.12.2009-grafik1200pxSeid gegrüßt Kameraden,

bereits im vergangenen Jahr, gedachten wir in einem Trauermarsch am 16.12.2008 der Opfer alliierter Luftangriffe auf unsere Heimatstadt Siegen. Ebenfalls an einem Wochentag, konnten wir mit rund 100 Teilnehmern einen würdigen und gelungenen Trauermarsch auch unter der Woche und zum Jahrestag der Zerstörung durchführen.

Für den kommenden Mittwoch, den 16.12.2009, rufen wir erneut zu einem Gedenk- und Protestmarsch anlässlich des 65. Jahrestages der Zerstörung Siegens durch alliierte Luftangriffe am 16. Dezember 1944 auf.

Gedenk- und Protestmarsch | 16.12.2009 (Mittwoch) | Siegen
Thema: „Freiheit und Demokratie in jedem Staat durch alliierte Bombensaat“

Veranstalter: Freie Nationalisten aus dem Siegerland

Rechtsstatus: Angemeldet und Genehmigt

Versammlungsort: 18:30 Uhr // Stadthallenbad Löhrtor*

*nach den polizeilichen Auflagen Versammlungsort – auswärtige Kameraden werden am Hauptbahnhof zwischen 18:00 und 18:30 Uhr abgeholt (fünf bis zehn Minuten Fußmarsch bis zum Stadthallenbad)

Infos: http://logr.org/fnsi/
E-Post: freie-ns-siegerland@gmx.de (neu erstellt*)
Mobilfunk: 0151/57692091

Aufruf und Mobilisierungsvideo unter:

http://logr.org/fnsi/2009/11/17/aufruf-zum-gedenk-und-protestmarsch-am-16-dezember-in-siegen/

Aktuelle Informationen auf unserer Weltnetzseite unter: http://logr.org/fnsi/ !

Aufruftext:

Gedenk- und Protestmarsch in Siegen anlässlich des alliierten Luftangriffes am 16. Dezember 1944

Es war der 16. Dezember 1944, jener Sonnabend der die Stadt Siegen als eine von zahlreichen anderen des Deutschen Reiches der „Befreiung“ der nationalsozialistischen Herrschaft näherbringen sollte und an dem alliierte Bomberverbände der britischen „Royal Air Force“ mittags um kurz nach drei, die vielen ausgezehrten Menschen deren Form und Gnade von „Befreiung“ spüren ließen.

Dieser Großangriff, der eigentlich für den 15. Dezember geplant war und nur aufgrund der schlechten Wetterbedingungen verschoben wurde, zerstörte fast die gesamte Altstadt und das Zentrum der Rubensstadt Siegen samt ihrer geschichtsträchtigen Gebäude. Nur sieben Minuten alliierter Luftanwesenheit sorgten für weit über dreihundert Tote. Die vielen Menschen, die gerade noch ihrem durch die entbehrenden Jahre des Krieges ohnehin schon tristen Alltag nachgingen, mussten innerhalb dieser wenigen Minuten miterleben, wie auch ihr letztes Hab und Gut durch die „Befreier“ ausgelöscht wurde.

Am 65. Jahrestag dieser Zerstörung und sicherlich in den Erinnerungen vieler Einwohner Siegens der schrecklichste Tag ihres Lebens, mahnen die Vertreter der Stadt nicht etwa die todbringenden Geschwader, sondern gedenken voller Demut den „Verbrechen“ der eigenen Väter und Großväter. Zur offiziellen Kranzniederlegung rufen die Stadtvertreter dementsprechend zu einem schweigenden Gedenken für die Opfer durch alliierte Luftangriffe auf und mahnen zugleich der „eigenen Schuld“ an diesen Ereignissen. Doch werden wir kein schweigendes Trauern hinnehmen und für die Millionen zivilen Opfer des Krieges und der verheerenden Flächenbombardements ein würdiges und für die Öffentlichkeit auch wahrzunehmendes Gedenken durchführen!

„Es muß mit Nachdruck gesagt werden, daß, von Essen abgesehen, wir niemals ein besonderes Industriewerk als Ziel gewählt haben. Die Zerstörung von Industrieanlagen erschien uns stets als eine Art Sonderprämie. Unser eigentliches Ziel waren immer die Innenstädte.“

- Sir Arthur Harris -

„Wo die Pflicht gebeut zu sprechen, da ist Schweigen ein Verbrechen!“

Am 16. Dezember – Auf zum Gedenk- und Protestmarsch nach Siegen!