Nationalisten aus Dortmund besuchten zusammen mit Aktivisten aus der Region am Sonntag (22. Mai) zwei Denkmäler in Porta Westfalica, sowie das Preußenmuseum in Minden. Neben Kurzreferaten an den jeweiligen Orten und einem Gedenken am Schlageterdenkmal kam auch das kameradschaftliche Zusammensein der etwa 50 Teilnehmer nicht zu kurz.
Zu Beginn wurde das Preußenmuseum in Minden besichtigt, welches sich mit der preußisch-westfälische Geschichte auseinandersetzt und einen Überblick gibt – von Siedlungsgebieten über den 30 jährigen Krieg bis zum Aufbau bzw. der Entwicklung der preußischen Gesellschaft. Anschließend wurde die Fahrt zum Jakobsberg nach Porta Westfalica forgesetzt, wo sich ein Denkmal für den gefallenen Freiheitskämpfer Albert Leo Schlageter befindet. Dieser leistete mit verschiedenen Sabotageakten Widerstand gegen die französische Ruhrbesetzung und wurde 1923 von einem französischen Militärgericht in Düsseldorf zum Tode verurteilt. Das Urteilt wurde nur wenige Tage später, am 26. Mai 1923, vollstreckt. Nachdem ein Vertreter aus Ostwestfalen in einem Referat über das Leben Schlageters berichtete, wurde eine Gedenkminute abgehalten, um an sein Handeln zu Erinnern und das Opfer, welches er für Deutschland brachte, vor Augen zu führen. [...]







