23. Mai. 2011

Nationalisten aus Dortmund besuchten zusammen mit Aktivisten aus der Region am Sonntag (22. Mai) zwei Denkmäler in Porta Westfalica, sowie das Preußenmuseum in Minden. Neben Kurzreferaten an den jeweiligen Orten und einem Gedenken am Schlageterdenkmal kam auch das kameradschaftliche Zusammensein der etwa 50 Teilnehmer nicht zu kurz.

Zu Beginn wurde das Preußenmuseum in Minden besichtigt, welches sich mit der preußisch-westfälische Geschichte auseinandersetzt und einen Überblick gibt – von Siedlungsgebieten über den 30 jährigen Krieg bis zum Aufbau bzw. der Entwicklung der preußischen Gesellschaft. Anschließend wurde die Fahrt zum Jakobsberg nach Porta Westfalica forgesetzt, wo sich ein Denkmal für den gefallenen Freiheitskämpfer Albert Leo Schlageter befindet. Dieser leistete mit verschiedenen Sabotageakten Widerstand gegen die französische Ruhrbesetzung und wurde 1923 von einem französischen Militärgericht in Düsseldorf zum Tode verurteilt. Das Urteilt wurde nur wenige Tage später, am 26. Mai 1923, vollstreckt. Nachdem ein Vertreter aus Ostwestfalen in einem Referat über das Leben Schlageters berichtete, wurde eine Gedenkminute abgehalten, um an sein Handeln zu Erinnern und das Opfer, welches er für Deutschland brachte, vor Augen zu führen. [...]

8. Mai. 2011

Hakenkreuze als Schmiererein zu bezeichnen ist zwar längst eine gängige Floskel der etablierten Systempresse, dennoch gibt es auch in der heutigen Zeit offensichtlich noch Menschen, die um die Bedeutung dieses Sonnensymbols bescheid wissen. Erfreut über politischen Aktivismus und eine Antwort auf die in der Tat widerlichen Antifaschmiererein scheint die neue Propagandaoffensive Schaumburger Nationalisten zu sein. Wir dürfen wohl alle gespannt sein, was der Sommer noch so mit sich bringen wird!

 

Quelle: Schaumburger Zeitung vom 7.5.2011 [...]

8. Mai. 2011

4. Mai. 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

Der 30. April 2011 ist ein sonniger Tag. Keine Wolke zeigt sich am Himmel, ein leichter Wind trägt die Samen der Pflanzen durch Wiesen, Gärten und Wälder. Blüten und Vogelgesänge künden vom nahenden Sommer, vom ewigen Kreis der Natur, von Unsterblichkeit.

So ist es auch im Kleingarten der Familie Schulze, die heute Freunde und Verwandte zum Grillen eingeladen hat. In gemütlicher Runde sitzt man in der Abendsonne, wertet die Geschehnisse der letzten Wochen und Monate aus, erkundigt sich über jene, die heute nicht gekommen sind, weil der weite Weg dorther sich nicht gelohnt hätte, wo sie inzwischen nicht das sichere Glück, aber zumindest einen unsicheren Arbeitsplatz gefunden haben. Die Stimmung ist ausgelassen und froh, über alltägliche Ärgernisse kann heute gelacht, über den Chef geschimpft und über Probleme auch morgen noch nachgedacht werden. [...]

4. Mai. 2011

Symbolisch für viele mitteldeutsche Regionen ist auch die Saalestadt Halle bis heute geprägt von Arbeitslosigkeit und Abwanderung. Für viele Menschen, für Arbeiterinnen und Arbeiter im geografischen Osten der Republik, sind die sie umgebenden Landschaften bis heute, mehr als zwanzig Jahre nach der Teilwiedervereinigung, nicht erblüht. Arbeitslosigkeit, sozialer Abstieg, Ausgrenzung aus sozialem wie kulturellem Leben prägen heute vielerorts das Bild derer, die nicht zur privilegierten Minderheit der Konsumgesellschaft zählen.

Haben auf dem Gebiet der Alt-BRD die Arbeitskräfte aus fremden Ländern den deutschen Arbeiter bereits aus vielen Berufen verdrängt, so steht diese Katastrophe mit der Einführung der so genannten Arbeitnehmerfreizügigkeit nun auch den Werktätigen im mitteldeutschen Raum bevor. [...]



Trauermarsch Bad Nenndorf
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