Am 27. Dezember 2003 wurde im Stadtzentrum Roms ein leerstehendes Haus von einer Gruppe faschistischer Aktivisten besetzt und nannten es „Casa Pound“.
Flugblätter wurden mit folgender Erklärung verteilt: „Wir haben ein Gebäude besetzt, das viele Jahre leerstand. Wir haben das Haus an zwanzig Familien übergeben. Wir sind Italiener. Wir sind keine sozialen Außenseiter. Wir sind Arbeiter, Studenten, Mütter und Kinder.“ Mit dieser Aussage machen die Besetzer deutlich, dass sie aus der Mitte des Volkes kommen, und das Haus, das sie besetzten dem Volk gehören soll. Anders als es in der linken Hausbesetzerszene üblich ist, ist „Casa Pound“ in einem einwandfreien Zustand, auf Ordnung und Disziplin wird großen Wert gelegt. [...]















